Ökoeffizienzklassifizierung für Nahrungsmittel
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Antragsteller: --Thilo 15:35, 6. Mär. 2009 (UTC)
Antrag:
Die Jungen Liberalen Erlangen fordern die europaweit einheitliche Einführung einer Ökoeffizienzklassifizierung für Nahrungsmittel, die dem Kunden auf schnelle und einfache Weise Informationen zum näherungsweisen Energieaufwand von Herstellung, Lagerung und Transport bis zum Einzelhandel des Nahrungsmittels bereitstellt. Eine solche Klassifizierung ist auf Umsetzbarkeit, Aufwand und Effektivität zu untersuchen und bei positivem Ergebnis einzuführen.
Begründung:
Die Nahrungsmittelproduktion und das Nahrungsmittelkonsumverhalten machen einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Energieverbrauch einer Volkswirtschaft aus. Die westliche konventionelle Landwirtschaft arbeitet äußerst energieintensiv, insbesondere im Bereich von Sonderkulturen und Fleischerzeugung. Gleichzeitig ist der Konsum von regionalen Produkten vom Energieverbauch her nicht automatisch günstiger als der Konsum von importierten Produkten. So ist die Lagerhaltung von deutschen Äpfeln in Kühlhäusern energieaufwendiger als der bedarfsgerechte Transport mit Schiffen aus Chile oder Neuseeland nach Deutschland. Eine Klassifizierung der Produkte kann dem Kunden hier, ähnlich dem Bio-Siegel, helfen, eine bewusste Entscheidung anhand ökologischer Kriterien zu treffen. Eine solche Klassifizierun ist selbstverständlich nicht leicht umzusetzen, daher ist die Einführung, wie gefordert, gut zu prüfen.
| MV | BeKo | LaKo | BuKo |
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