Aktion "Ein Promille reicht"
Aus Antragswiki
Abstinenz-Kampagnen ziehen bei Jugendlichen nicht.
Ziel der Politik sollte es sein, Jugendlichen den verantwortlichen Umgang mit Drogen (jeder von uns isst ja mal Schokolade, wenn es ihm schlecht geht, oder trinkt ein Bier) beizubringen.
Allgemein bekannt ist, dass übermässiger Alkoholkonsum zu Alkoholsucht führen kann. Zudem ist übermäßiger Alkoholkonsum teuer und macht Kopfschmerzen.
Diese simple, einsichtige und vor allem wahre Botschaft soll den Jugendlichen von glaubwürdigen Vorbildern (also z.B JuLis) vermittelt werden.
Vermittelt werden soll, dass das eigene Befinden nach ein paar Bier bzw. bei über 1 Promille nicht mehr besser wird, sondern man selbst nur hilflos und peinlich.
Auf dieser Grundidee soll eine Kampagne aufgebaut werden, ggf. auch mit drastischen Szenen, z.B.:
- Typ läuft total betrunken vor einen Zug
- Mädchen wird vergewaltigt und kann sich an nichts erinnern
- Vier hippe Jugendliche laufen mit einer Flasche Wodka durch die Innenstadt. Stimme aus einem Pappkarton / von einer Parkbank: "So habe ich auch angefangen".
- Ein Typ wacht mitten im Chaos auf und muss erstmal telefonieren, was gestern passiert war. Antwort vom Kumpel "weiss auch nicht, zuviel getrunken". Danach kommt dann das SEK rein oder so ;-)
Aber es würden bestimmt auch Plakate reiche, wo einfach draufsteht: "Bei über 1 Promille kehrt sich die angstlösende und beruhigende Wirkung von Alkohol um. Das Gehirn wird zunehmend vergiftet. Aggressionen, Depressionen, Desorientierung und Gedächtnisverlust können die Folge sein".
Vielleicht kann man diese Aktion auch auf Erwachsene ausdehnen und besonders auf die Vorbildfunktion anspielen.
| MV | BeKo | LaKo | BuKo |
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MV 01.08.2010: abgelehnt