American Football und Cheerleading verbieten

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Antragsteller: Peter Asemann

Antrag:

Der Kongress möge beschliessen:

American Football und das sogenannte "Cheerleading" werden verboten.

Begründung:

1. American Football ist ein gefährliches, aggressives Kampfspiel, bei dem sich zwei Mannschaften, mittelalterlichen Armeen ähnlich, in einer Kampfformation gegenüberstehen und versuchen, einen bomben-ähnlichen Gegenstand in die Basis des Gegners zu befördern. Diese Basis wird entweder durch das Hereintragen der Bombe vernichtet ("touch down"), oder per Luftschlag bzw. durch einen Fernschuss ("field goal").

Da das Spiel gefährlich ist, tragen die Mannschaften dabei Rüstungen, die dazu beitragen, dass die Spieler noch rücksichtsloser gegeneinander vorgehen. Auch unfaire Konstellationen (mehrere gegen einen) sind dabei zulässig und erwünscht! Darum fördert das Spiel die Verrohung der Mitspieler, ruft zu Gruppenaggression gegen einzelne auf und ist aufgrund des ganzen militaristischen Szenarios als Kampfspiel der übelsten Sorte einzustufen.

Abgesehen von den schweren psychischen Störungen, die das Spiel hervorruft, sind auch körperliche Verletzungen häufig, bei denen Spieler schwerstens verkrüppelt werden.

In vielen populären amerikanischen Filmproduktionen wird immer wieder herausgestellt, dass American-Football-Spieler aggressiv und chauvinistisch sind und zum Konsum von Doping-Mitteln und drogen neigen. Darum dürfen wir der Ausbreitung dieser "Sport"-Unart keine Chance geben!

2. Cheerleading ist eine gefährliche Sportart, die zudem mit den Grundwerten unseres Landes nicht in Einklang zu bringen ist.

Nicht nur werden die Zuschauer, vor allem junge Mädchen, mit unrealistischen Körperbildern durchtrainierter Sportlerinnen konfrontiert und so mit höchster Wahrscheinlichkeit in einen Sport- und Mager-Wahn getrieben; auch besteht die Gefahr, dass sich Zuschauer beim Versuch, einzelne Übungen nachzumachen schwer verletzen.

Zudem ist das organisierte Jubeln, das den Kern des Cheerleading darstellt, eine verfassungsfeindliche Tätigkeit. Die dem Cheerleading zugrunde liegende Vorstellung, man könne einen (End-) Sieg herbeijubeln, darf in Deutschland keinen Fuss fassen! Auch die Uniformiertheit der Cheerleader ist mit unserer freiheitlich-demokratischen Werteordnung nicht vereinbar. Wir brauchen keine amerikanisierte Variante von KdF und BDM!


(Das ist ein Spassantrag, für die Merkbefreiten)


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