Freie Drogen für Abhängige

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Antragsteller: Peter Asemann

Antragstext:

Der Kongress möge beschliessen:

An Abhängige (die Abhängigkeit ist durch eine ärztliche Untersuchung festzustellen) sollen kostenlos Drogen abgegeben werden. Die abgegebenen Drogen sollen so rationiert werden, dass es unwahrscheinlich wird, dass der Abhängige Nicht-Drogenabhängigen davon abgibt.

Ggf. ist durch eine Markierung der Drogen (chemisch/physikalisch) eine Zuordnebarkeit von Drogen zu Empfängern zu ermöglichen.

Der Drogenabhängigkeit der Bezieher soll nach Möglichkeit mit therapeutischen Maßnahmen entgegengewirkt werden.

Begründung:

Der Drogenhandel ist nicht nur ein Ärgernis auf kommunaler Ebene. Der Drogenhandel finanziert zudem die internationale organisierte Kriminalität, und mittlerweile (Afghanistan) sogar den militanten Islamismus / Terror, der die westliche, demokratische Welt zwar noch nicht kritisch, aber doch signifikant bedroht und allein durch seine Existenz zu erheblichen Einschränkungen der Bürgerrechte in Europa geführt hat oder noch führen könnte.

Darum muss der Drogenhandel zerschlagen werden, indem der Schwarzmarkt für Drogen aufgelöst und damit die Gewinnmöglichkeiten zerstört werden. Es ist dem Staat ohne weiteres möglich, große Mengen von Drogen günstig und in hoher Qualität her- und zur Verfügung zu stellen und somit den gesamten Markt für Drogen in kürzester Zeit zusammenbrechen zu lassen.

Drogenabhängige können durch die Beseitigung des Beschaffungs-Problems wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden, können ggf. weiter arbeiten und werden mit geringerer Wahrscheinlichkeit krank oder kriminell, wodurch der Staatshaushalt entlastet wird.

Die kostenlose, legale Abgabe von Drogen an alle Abhängigen hätte folgende positive Folgen:

- Weniger Kriminalität der Abhängigen (Beschaffungskriminalität) - Abhängige können (weiter-) arbeiten (geringere Kosten) - Abhängige bleiben gesünder (hohe Qualität der Drogen, ggf. kostenlose Spritzen) - Austrocknen der Einnahmequellen der Mafia - Austrocknen der Einnahmequellen der afghanischen Warlords

Negative Folgen sind kaum zu erwarten, wenn sichergestellt wird, dass nur Abhängige nur zum Eigenbedarf Drogen erhalten und eine eventuelle Weitergabe der Drogen nachvollziehbar und hoch strafbewehrt ist.

Peter 11:10, 17. Okt 2007 (CEST)--


MV BeKo LaKo BuKo
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MV 01.08.2010: Antrag überschneidet sich mit Drogenkartelle zerschlagen und Drogenkartelle zerschlagen 2, siehe dort.

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