Gender Mainstreaming
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Antragsteller: Peter Asemann
Der Kongress möge beschliessen:
Der Ausdruck "Gender Mainstreaming" wird innerhalb der liberalen Organisationen und dort, wo die FDP in der Regierungsverantwortung ist, durch "Geschlechtsneutrale Lebensraumgestaltung" ersetzt.
Begründung:
"Gender Mainstreaming" (direkt übersetzt "Geschlechter-Einbindung) bedeutet nicht wirklich "Gleichberechtigung", sondern die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer (und ggf. auch durch die sexuelle Orientierung verursachte) Unterschiede und Probleme bei der Ausgestaltung der Richtlinien, die in ihrer Gesamtheit den Lebensraum der Bürger entscheidend prägen.
Deshalb ist der Ausdruck "Gender Mainstreaming" nicht nur für die überwiegende Mehrheit der Bürger völlig unverständlich, sondern auch für die des Englischen hinreichend mächtigen verwirrend.
Um die Akzeptanz der im Grunde richtigen Überlegung, bei politischen Gestaltungen die Interessen aller Bürger auch in Bezug auf mögliche geschlechtsspezifische Unterschiede zu beachten zu erhöhen, sollte der als nichtssagender Anglizismus empfundene Terminus "Gender Mainstreaming", der zudem nach durchgedrehtem Feministinnen-Bla-Bla klingt, durch eine geeignete deutsche Formulierung ersetzt werden.
| MV | BeKo | LaKo | BuKo |
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MV 21.01.2008
