Glühbirnen legalisieren

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Antragsteller: Peter Asemann

Antrag:

Der Kongress möge beschliessen:

Die Herstellung und der Import von Glühbirnen wird in der EU wieder legalisiert.

Begründung:

Es ist die freie Entscheidung der Bürger, ob sie aus Strom Wärme oder Licht erzeugen. Energiesparlampen, die schadstoffhaltige Elektronik und Quecksilber-haltige Leuchtstoffröhren beinhalten, sind nicht umweltfreundlicher als Glühbirnen. Das Licht ist unnatürlicher und die Leuchtleistung von Energiesparlampen nimmt im Laufe der Nutzung ab; zudem sind Energiesparlampen empfindlich gegenüber häufigen Schaltvorgängen, weswegen sie häufig nicht soviel länger zu nutzen sind als eine Glühbirne wie behauptet.

Verbote sind die extremste und eingriffsintensivste Form eines Eingriffs des Staates in den Markt. Ohne erkennbaren Anlass oder Notwendigkeit hat die EU bei Glühbirnen zu dieser härtesten Form der Marktbeeinflussung gegriffen.

Eine Erhöhung von Strompreisen, eine Sondersteuer auf Glühbirnen oder eine Subvention von Energiesparlampen wären andere, angemessenere Möglichkeiten gewesen, den Konsumenten Energiesparlampen schmackhaft zu machen bzw. Glühbirnen zu verleiden.

Freiheit ist das Gegenteil von Bevormundung. Für Liberale ist es unvorstellbar, dass der Staat die Produktion von Produkten einfach einstellen lässt. Freiheit bedeutet auch, das eigene Einkommen nach eigenen Vorstellungen nutzen zu dürfen. Darum sollten Produktverbote in einem liberalen Gemeinwesen extrem seltene Ausnahmen sein. Ausnahmen, die einen wichtigeren Grund haben als den Willen irgendwelcher EU-Minister, Energiesparziele durchzudrücken.

MV BeKo LaKo BuKo
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