Kampf den wirtschaftlichen Analphabeten

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Antragsteller: Christian Bokelberg

Antrag:

Die Jungen Liberalen fordern mehr Unterricht in Wirtschaftlichen Fragen.

Die Jungen Liberalen fordern die Kultusministerien der Länder auf, die Lehrpläne auf Basis aktueller Studien zu ändern.

Begründung:

Diese Unkenntnis ist bezeichnend, denn um das Finanzwissen in Deutschland ist es allgemein schlecht bestellt. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Andere Studien bestätigen diese groben Defizite. So hat eine Untersuchung der Commerzbank ermittelt, dass jeder zweite Bundesbürger den Unterschied zwischen EC- und Kreditkarte nicht erklären kann und dass 60 Prozent nicht wissen, was ein Aktienindex ist. Finanzielle Analphabeten empfinden Geldfragen als besonders unangenehm und sind bei finanziellen Entscheidungen unsicher. Mit dem Ergebnis, dass sie die Vorsorgeentscheidung vor sich herschieben." Wir und die Bertelsmann-Studie fordern: Deutschland braucht mehr finanzielle Bildung, vor allem in den Schulen. Eine Forderung, der sich das Ideenlabor der Commerzbank anschließt. Hier entwickeln Experten gerade einen "Kanon der finanziellen Allgemeinbildung", der unverzichtbare Basiskenntnisse zum alltäglichen Umgang mit den persönlichen Finanzen definieren soll. Einen Kanon, den es für den Bereich Literatur, Mathematik, Geschichte und Politik seit langem in Form von Lehrplänen gibt. In Sachen Finanzwissen dagegen fängt man jetzt gerade erst an. Die Studien finden ihr unter: www.bertelsmann-stiftung.de www.commerzbanking.de/ideenlabor

MV BeKo LaKo BuKo
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Landeskongress (Regensburg) 22.-23.01.2005

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