Männer in den Haushalt
Aus Antragswiki
Antragssteller: Peter Asemann
Antrag:
Männer sollen nicht mehr arbeiten dürfen. Statt dessen sollen sie verpflichtet werden, zuhause zu bleiben, zu kochen und auf die Kinder aufzupassen. Das gilt auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften.
Begründung:
Die hohe Arbeitslosigkeit hat einen Grund: Dass mittlerweile sowohl Männer als auch Frauen in den Arbeitsmarkt drängen. Das können wir uns nicht mehr leisten! Nachdem bis vor wenigen Jahrzehnten hauptsächlich Männer gearbeitet haben, ist es nun an der Zeit für die Männer, auf die Erwerbsarbeit zu verzichten.
Es gibt auch weitere gute Gründe für diese Aufgabenverteilung:
- Männer sind die besseren Köche; professionelle und berühmte Köche sind meist Männer.
- Statistisch gesehen führen Länder, in denen viele Frauen berufstätig sind, weniger Kriege als Länder, in denen nur Männer berufstätig sind.
- Frauen haben mehr Sozialkompetenz. Sie sind darum besser geeignet, mit fremden Menschen zu kooperieren.
- Das evolutionsbiologisch tief im Mann verankerte Territorialverhalten können Männer, die täglich Heim und Hof hüten dürfen, besser ausleben als Männer, die in ihrem Job nur eine eigenen Schreibtisch haben und täglich von ihrem Chef gedemütigt werden. Dadurch werden sie seltener krank und sind zufriedener, was die Gesundheitskosten zu senken hilft.
- Frauen können besser mehrere Aufgaben koordinieren. In einem überschaubaren Umfeld wie der eigenen Wohnung sind Männer besser aufgehoben als in einem hektischen Berufsalltag.
Darum ist es höchste Zeit, die unnatürliche Aufgabenverteilung in unserer Gesellschaft - ebenso wie die Arbeitslosigkeit - zu beenden, indem endlich die Frauen arbeiten gehen und Männer nur noch im Haushalt tätig sind.
Bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ist dies einzuhalten: bei rein männlichen Lebensgemeinschaften bleiben beide Partner zuhause, bei weiblichen müssen beide Partnerinnen einen Beruf ausüben.
p.s.: Ja, das ist ein Spaßantrag, verdammt!
| MV | BeKo | LaKo | BuKo |
|---|---|---|---|
MV 19.06.2007
BeKo 21.06.2008: beschlossen
